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Grünes Licht für Ferienvermietung in Dörfern
Publiziert am 21.03.2017

Der geplante Gesetzentwurf zur touristischen Ferienvermietung sieht nach Angaben der Balearen-Regierung vor, die Kommunen im Inselinnern von der Pflicht zum Erstellen von Mietzonen zu befreien. Die Rathäuser müssen also keine Pläne ausarbeiten, die festlegen, wo Urlauber Wohnungen in Mehrfamilienhäusern bei Privatbesitzern mieten dürfen oder nicht. Somit soll die private Ferienvermietung in Dörfern wie Sineu, Petra, Sencelles, Montuïri, Algaida oder Sant Joan vollständig freigegeben werd

en.

"Das bedeutet aber nicht, dass damit jede Immobilie vermietet werden kann", sagte der balearische Tourismusminister Biel Barceló gegenüber der spanischen MM-Schwesterzeitung Ultima Hora. Es gebe eine Reihe von Qualitäts- und Verwaltungskriterien, die die Zahl der mietbaren Immobilien einschränken. So seien etwa die Zugänglichkeit der Unterkünfte, ihre Energieeffizienz und ihre legale Situation maßgeblich.

Nach Barcelós Worten will der Gesetzgeber mit der Freigabe die lokale Wirtschaft in den Inseldörfern ankurbeln. Dort seien viele leerstehende Immobilien zu finden, die für Vermietungen an Urlauber in Frage kommen könnten. Anders als in den Küstenorten und Großstädten gebe es dort auch keinen überhitzten Mietmarkt, der durch Vorgaben reguliert werden müsste.

In letzteren Kommunen müssen Zonen geschaffen werden, die festlegen, wo genau eine touristische Ferienvermietung in Mehrfamilienhäusern erlaubt wird und wo nicht. Hier müssen die Rathäuser gemeinsam mit dem Inselrat die Zonen festlegen. Für Palma ist lediglich die Stadtverwaltung zuständig.

Das Balearen-Kabinett will den Gesetzentwurf noch vor Ostern im Parlament einbringen. Dort soll die Novelle dann im Schnellverfahren bis spätestens Juli verabschiedet werden. Sobald das Gesetz in Kraft ist, können die Kommunen ihre Zonen festlegen.

Quelle: mallorcamagazin.com

Palma sagt "nein" zu privater Ferienvermietung
Publiziert am 10.03.2017

Mit einer groß angelegten Unterschriften-Sammel-Aktion wollen Palmas Nachbarschaftsverbände verhindern, dass in Mehrfamilienhäusern der Inselhauptstadt Wohnungen oder Zimmer an private Feriengäste vermietet werden. Diese Art von Unternehmung schade der gewachsenen Struktur des städtischen Zusammenlebens und führe zu einer Gentrifizierung, wie es schon in anderen Städten zu beobachten sei, sagte Joan Forteza, Vorsitzender des Verbandes der Nachbarschaftsvereine Palmas. Auch der traditionel

le Kleinhandel würde von diesem Strukturwandel negativ betroffen sein.

Ziel der Aktion ist es laut Forteza, bis Ende März 5.000 Unterschriften für ein Verbot dieser Art von touristischer Vermietung zu sammeln, die dann sowohl der Balearen-Regierung als auch dem Rathaus von Palma vorgelegt werden sollen. An jedem der kommenden Samstage bis Ende März - sollte es notwendig sein, auch noch im April - werden an drei strategischen Punkten der Stadt von 10 bis 14 Uhr Stände zur Sammlung der Unterschriften aufgebaut: Am Platz vor der Metrostation "Intermodal" gegenüber der Plaça d'Espanya, auf der Plaça de l'Olivar sowie in der Calle Sindicato Ecke Porta de Sant Antoni.

Besonders in Stadtteilen wie Es Jonquet, El Terreno oder El Molinar machten sich die privaten Vermietungen laut Forteza bereits bemerkbar. Hier würde nur noch im "nordischen" Stil renoviert.

Quelle: Mallorcamagazin.com

Von 6000 Ferienunterkünften sind nur 302 registriert
Publiziert am 06.03.2017

Rund 6000 Wohnungen und Häuser werden in Palma de Mallorca über die einschlägig bekannten Internetportale als Ferienunterkunft angeboten. Davon sind nur 302 offiziell registriert. Das ist die Zahl die beim balearischen Tourismusministerium vorliegt.

Hintergrund: Bei den meisten Unterkünften handelt es sich um Wohnungen in Mehrfamilienhäusern. Und deren touristische Vermietung ist laut Tourismusgesetz untersagt.

Die Vermietung von Wohnungen an Urlauber hat in Pa

lma, wie auch in anderen Regionen Mallorcas, in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Diese Praxis ist ein Streitpunkt in Öffentlichkeit und Politik. Das Tourismusgesetz wurde überarbeitet, die Neuregelungen sind aber noch nicht beschlossen. Unter anderem ist vorgesehen, dass in Mehrfamilienhäusern die Nachbarn mitentscheiden, ob ein Eigentümer seine Wohnung an Feriengäste vermieten darf.

Die Befürworter der touristischen Vermietung argumentieren damit, dass diese Urlaubsvariante immer gefragter ist und die Vermietungen der lokalen Wirtschaft gut tun. Die Gegner sehen oftmals durch die unterschiedlichen Interessen der Touristen den Hausfrieden gestört. Hinzu kommt, dass inzwischen so viele Wohnungen von Urlaubern genutzt werden, dass es für Dauermieter in bestimmten Zonen Palmas, zum Beispiel an der Playa de Palma, kaum noch erschwinglichen Wohnraum gibt.

Quelle: https://mallorcamagazin.com

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